LexikonRecession Indicator
Recession Indicator
Der Recession Indicator sucht die klassische Vorlaufkombination einer US-Rezession: Die Zinskurve dreht aus der Inversion zurück ins Positive, und der geglättete Leitzins beginnt zu fallen. Treffen beide Ereignisse fast gleichzeitig ein, schattiert die Studie die folgenden zwölf Monate auf dem Kurs rot.
So liest du ihn
- Eine invertierte Zinskurve ging historisch fast jeder US-Rezession voraus. Gefährlich wurde es oft erst, wenn sie sich wieder normalisierte, weil die Fed die kurzen Zinsen senkte, da die Wirtschaft bereits schwächelte. Genau diese Kombination sucht die Studie.
- Ein Signal ist eine Warnung für die folgenden zwölf Monate, kein Datum. Risikoanlagen fielen in solchen Phasen oft deutlich, aber nicht immer sofort.
- Seit den 1950er-Jahren hat die Regel nur eine Handvoll Male ausgelöst. Das macht jedes Signal bedeutsam, aber die Statistik dahinter ist dünn.
Gut zu wissen
- Der laufende Monat zählt mit seinem bisher letzten Wert. Ein Signal im laufenden Monat kann deshalb bis zum Monatsende wieder verschwinden.
- Die Schattierung braucht eine Kerze am Ende der zwölf Monate. Ein Signal aus den letzten zwölf Monaten erscheint deshalb noch nicht im Chart.
- Die Studie markiert Signale, keine tatsächlichen Rezessionen. Die offiziell datierten US-Rezessionen schattiert mantacharts: FEDFUNDS.
- Keine Einstellungen außer dem Stil. Gedacht für 1D bis 1W, voreingestellt ist 1W.