LexikonVolatility Index

Volatility Index

Die durchschnittliche Schwankungsbreite je Kerze in Prozent des Kurses, gemessen gegen die eigene Normalvolatilität des Symbols statt gegen feste Schwellen. Vier Prozent Tagesbewegung sind bei einer Aktie ein Ausnahmezustand und bei einem jungen Coin ein ruhiger Tag; aussagekräftig ist nur der Vergleich mit der eigenen Historie.

So liest du ihn

  • Volatilität kommt in Wellen. Lange ruhige Phasen unter dem Normalwert gehen oft großen Bewegungen voraus, die Richtung verrät die Kurve aber nicht.
  • Extremwerte stehen meist an Kapitulationen oder Ausbrüchen und klingen danach wieder ab.
  • Die Färbung nutzt den heutigen Normalwert für die ganze Historie. Wie ungewöhnlich eine frühere Phase zu ihrer Zeit war, zeigt dir der Abstand zur grauen Linie an dieser Stelle.

Grenzen

  • Solange die Historie kürzer als das Normalwert-Fenster ist (auf Tageskerzen rund 400 Kerzen), gibt es keinen Normalwert und keine Zonen.
  • Die Hilfslinien bleiben beim Ein-, Zwei- und Dreifachen, auch wenn du die Faktoren änderst; die Färbung folgt den Faktoren.
  • Das Fenster zählt Kerzen: Auf einem Symbol, das nur an Börsentagen handelt, umfassen 365 Tageskerzen gut 17 Monate.

Verwandte Indikatoren