LexikonMuster-Erkennung
Muster-Erkennung
Die Muster-Erkennung markiert klassische Kerzenmuster und Doppeltops und Doppelböden direkt am Kurs. Sie arbeitet mit festen Regeln auf den Kerzen des Charts. Ein Muster ist ein Hinweis auf eine mögliche Wende oder Fortsetzung, kein Signal für sich.
Was du siehst
- Kerzenmuster als kleines Dreieck: bullische unter dem Tief der Kerze, nach oben zeigend, in der Farbe für steigend; bärische über dem Hoch, nach unten zeigend, in der Farbe für fallend. Daneben das Kürzel oder der volle Name.
- Doppeltop (Farbe für fallend) und Doppelboden (Farbe für steigend) als Linie von der ersten Spitze über den Nackenpunkt zur zweiten, dazu die Nackenlinie gestrichelt. Sie reicht bis zum Ausbruch, ohne Ausbruch 12 Kerzen über die zweite Spitze hinaus. Ein Punkt markiert die Ausbruchskerze.
So liest du sie
- Muster sagen am meisten an Stellen, die du ohnehin beobachtest, etwa an einer Unterstützung, einem Widerstand oder einer Zone aus dem Volume Profile.
- Ein Doppeltop oder -boden ist erst mit dem Ausbruch durch die Nackenlinie vollständig. Ohne Punkt ist es nur ein Kandidat.
- Viele Muster in kurzer Folge in beide Richtungen deuten oft auf einen Seitwärtsmarkt, in dem Umkehrmuster wenig taugen.
Grenzen
- Alle Schwellen hängen an der durchschnittlichen Spanne der geladenen Kerzen. Lädt der Chart mehr Historie oder wechselst du die Zeiteinheit, können Muster dazukommen oder wegfallen.
- Auf der laufenden Kerze kann ein Kerzenmuster erscheinen und wieder verschwinden, bis sie schließt.
- Pivots brauchen vier Kerzen danach. Doppeltops und -böden erscheinen deshalb frühestens vier Kerzen nach der zweiten Spitze.
- Die Regeln kennen weder Volumen noch Kontext. Ob ein Muster an einer sinnvollen Stelle steht, entscheidest du.